Schluss mit Panik, die Geschäfte haben wieder offen

Jetzt wird mir klar, warum ich heute so früh aufgewacht bin. Muss ja ein Morzlärm gewesen sein, als den Menschen die Steine vom Herzen gefallen sind. Seit dem Morgen können sie endlich wieder einkaufen. Die drei Tage scheinen an den Nerven gezehrt zu haben. Und ich frage mich ehrlichgesagt warum. Es kam ja nicht sonderlich überraschend, dass auf die Weihnachtsfeiertage ein Sonntag folgt. Das war seit Umstellung auf den Gregorianischen Kalender abzusehen – und doch stürmten Menschen schon am zweiten Weihnachtsfeiertag die wenigen geöffneten Supermärkte. Freunde berichteten, dass beim Lidl im Nürnberger Hauptbahnhof sogar zeitweise ein Einlassstopp verhängt wurde. Auch der Edeka an der Friedrichstraße in Berlin platzte aus allen Nähten. Am 27. Dezember wiederholte sich das Schauspiel.

Verstehen kann ich das nicht. Zugegeben: Es fehlt immer irgendwas, egal wie akribisch die Planung ist. Doch kann es wirklich so wichtig sein, dass man plötzlich aufsteht und sagt: ‚Jetzt brauch ich noch eine Packung Käse und einen Joghurt‘? Denn nichts anderes wird man bei Lidl oder Edeka bekommen. Es gibt keine lebenserhaltende Medizin im Supermarkt und auch ein halbherziges, verspätetes Geschenk wird nur schwer zu bekommen sein. Und dennoch stellen sich unzählige Menschen in die meterlangen Schlangen. Kaufen, kaufen, kaufen.

Für das nächste Fest kann ich nur raten: Bleiben Sie einfach zu Hause und lenken Sie sich von Ihrem spontanen Heißhunger ab. Das spart eine Menge Stress in der Supermarktschlange.

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