Stellt mehr Bänke auf

Seit fast einem halben Jahr wohne ich nun in Friedrichshain. Ich liebe es hier. Eigentlich muss ich nur zum Arbeiten meinen Kiez verlassen. Ich kann hier einkaufen, essengehen, ausgehen oder einfach zum Späti gehen. Auch die Rummelsburger Bucht ist nicht weit. Der warme Frühling hat mir nach einem harten Winter erst richtig gezeigt, wie schön dieses Viertel ist. Mit etwas Phantasie hat es etwas von südlichen Städten, wenn man an den zahlreichen Tischen vor den einzelnen Lokalen in der Simon-Dach-Straße vorbeigeht – und doch habe ich was zu meckern.

Mich stört es, dass am Straßenrand kaum Bänke stehen. Die Fußwege sind beispielsweise in der Wühlischstraße breit genug, um dort ein paar Sitzgelegenheiten aufzustellen. Abgesehen davon, dass ältere Menschen sich sicher über die eine oder andere Sitzgelegenheit freuen würden, für die sie nicht Geld für ein Getränk in die Hand nehmen müssten, würde es allgemein das soziale Leben ankurbeln.

Viele Spätis haben zwar ihre Tische und Stühle aufgestellt, genauso wie die Lokale – doch eine neutrale Bank ist noch etwas anderes. Sie kann Menschen, die einen Abendspaziergang machen, zum Verweilen einladen. Bänke beleben die Straßen abseits der Lokalitäten. Sie bieten eine neue Option neben zuhause bleibe, Kneipe, Restaurant oder Spaziergang.

Wie oft bin ich schon durch den Kiez spaziert und saß auf Fensterbänken. Hier sollte der Bezirk andere Möglichkeiten schaffen.

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