Bundeswehreinsatz in Syrien? Ein Gewissenskonflikt

Am Freitag stimmt der Deutsche Bundestag über einen Bundeswehreinsatz in Syrien ab – und ehrlichgesagt: Ich bin sehr froh diese Entscheidung nicht treffen zu müssen. Es ist leicht, zu rufen: „Kein Krieg. Man muss reden.“ Doch kann man mit jemandem reden, der überhaupt nicht reden will? Der die westliche Welt, mit ihrer von Verhandlungen geprägte Demokratie ablehnt und alles daran setzt, diese zu vernichten? Ich sage es nicht gern – und mein 14-jähriges Ich, das laufend sein „Kein Blut für Öl“-Shirt trug, wird mich dafür hassen. Sowohl für die westliche Welt, bei der inzwischen erste Ausläufer des Terrors ankommen, als auch für die Zivilbevölkerung im mittleren Osten, die sich dem Gräuel schon länger und intensiver ausgesetzt sieht, ist ein Militäreinsatz unausweichlich. Weiterlesen

Nach den Anschlägen von Paris: „ISIS“ und Pegida – Brüder im Geiste

Es ist grausam. Die Terrorserie vom Freitagabend in Paris wiegt schwer. Mindestens 126 Menschen ließen ihr Leben, als die mutmaßlichen „ISIS“-Terroristen die französische Hauptstadt ins Chaos stürzten. Es ist entsetzlich. So sinnlos mussten viele Menschen sterben, viel mehr sind schwer verletzt – und noch mehr sind traumatisiert.

So sinnlos, so surreal. Und dennoch kann ich nicht anders, als das Ganze zu zerdenken. Wem bringt dieses grausame Verbrechen etwas? Wer hat etwas davon? Da sind natürlich die verblendeten Terroristen des sogenannten „Islamischen Staates“. Und in Europa? Da sind es die rechten Kräfte. Der Front National, Pegida und Co.. Weiterlesen